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Angekommen


Nach einem Flug mit leichten Turbulenzen sind wir sicher und fast pünktlich gelandet. Leichte Verspätung von ca. 25 Minuten. Das ist zu verschmerzen, wären nicht mit uns noch zwei weitere Maschinen gelandet. Eine auch aus Frankfurt kommend, die andere aus Kanada.

Nun muss man wissen, dass in der dominikanischen Republik zwar viele Menschen Urlaub machen, was nicht gleichbedeutend ist mit einem großen und gut organisierten Flughafen. Nachdem wir das richtige Kofferband gefunden hatten, begann das mehr oder weniger geduldige Warten. Die feuchte Hitze macht das ihre mit dem übermüdeten Körper, war doch trotz Liegendtransport im Flugzeug an Schlaf nicht zu denken – falsche Uhrzeit. Aufgeregte Menschen, Kinder, die sich vor Müdigkeit kaum auf den Beinen halten konnten, Eltern, die wahrlich geduldig auf die kleinen Menschen eingingen.

Dann rollte das Kofferraum an und juhu, mein Koffer war mit bei den Ersten. Das war es dann aber auch. Eine österreichische Großfamilie wartete neben uns auf 7 Koffer, das war sportlich. Ein Ehepaar, die mit uns zum selben Hotel fahren wollten, war nach einer Stunde völlig außer sich. Drohte doch auch der Transfer zu scheitern, weil die nur eine begrenzte Zeit warten.

Herbert klapperte derweil die anderen Kofferbänder ab, zunächst ohne Erfolg. Irgendwann kam ein Passagier, der auch mit uns im Flieger war, und verkündete, dass neben dem Band der Kanadaankömmlinge auch noch Koffer standen.

Und siehe da, alle fehlenden Koffer waren wieder da – HURRA!

So schoben wir los unseren Transfer zu finden. Hahaha. Wenn wir glaubten, dass Kofferband sei schon das Highlight gewesen, wurden wir zügig eines Besseren belehrt.

Schlussendlich fanden wir einen Bus, bei dem wir zwar nicht auf der Liste standen, der aber unser Hotel anfuhr. Der vorgezeigte Voucher bewog den Fahrer, uns, sowie auch das andere Ehepaar, mitzunehmen.

 

Und dann fügte sich alles irgendwie. Während der Fahrt zum Hotel ergoss sich ein kurzer heftiger Regen über den Bus, und wir waren sehr froh, diesen nicht über uns ergehen lassen zu müssen.

 

Auf dem Zimmer angekommen war es Ortszeit 20:00h, viel zu früh um schlafen zu gehen. Wir packten also die kleinen Koffer aus, haderten mit der Klimaanlage (17 Grad), scheinbar kann die nur kalt oder aus.

Nach einer zweistündigen Hotelexkursion mit einem Einkehrschwung im Restaurant und der Bar rief unser Bett in ohrenbetäubender Lautstärke.

 

Die Hoffnung auf einen komatösen Schlaf wurde jedoch von der Blase bzw. den Nieren  zunichte gemacht.

Die Sache ist die: es wird dringend angeraten, während eines Langstreckenfluges reichlich zu trinken und sich immer mal wieder zu bewegen. Alles machbar, der Service im Flieger war hervorragend. Also habe ich Wasser getrunken, viel Wasser. Und trotzdem hatte ich immer wieder Durst, die Nase war trocken und die Zunge auch. An die 2,5 l habe ich allein im Flugzeug getrunken, aber der Rücklauf war nicht gut.

Der Weg zum Zimmer, als ich endlich ins Bett durfte, war echt beschwerlich. Ich konnte meine Beine nicht richtig beugen als ich die Treppe erklomm und meine Finger waren wie Würste.

In der Nacht haben Herbert und ich uns quasi stündlich die Klinke der Toilettenrür in die Hand gegeben. Wie heißt das doch gleich: schiffen wie ein Karrengaul?

Das ist im Grunde ja keine Thema für die Allgemeinheit, aber vielleicht kennt der ein oder andere dieses Phänomen ja.

 – sind Ärzte unter der geneigten Leserschaft? –

 

Heute Morgen war aber alles wieder gut. Beine dünn, Hände dünn – alles im grünen Bereich, allgemeines Wohlbefinden!

Herbert erklärte heute Morgen um 7 Uhr die Nacht für beendet, in Deutschland wäre das 13 Uhr. Der frühe Vogel begleitet uns durch den Tag und wir hoffen, spätestens morgen im richtigen Rhythmus zu sein.

 

Unsere Hotelanlage ist wirklich schön, das Wetter ist warm wie erhofft und die Schwüle hält sich in Grenzen. Wir gewöhnen uns ein. Das erste Bad im traumhaften Meer liegt bereits hinter uns, unter ganz vielen Palmen befinden sich Liegen, die dadurch natürlich beschattet werden. So lässt es sich aushalten und so darf es weitergehen.

 

Man liest sich.


Die Palmen stehen alle schief - der Horizont ist horizontal!
Spätnachmittagsspaziergang - einfach nur schön

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Kommentare: 1
  • #1

    H & H (Donnerstag, 09 April 2026)

    Wieder mal die Dinge mit ein wenig Humor dem Leser beschrieben.
    Weiter so ��