Letzter Tag auf Mallorca. Ich wäre so gerne mit dem Roten Blitz nach Soller gefahren. Aber dafür müssen wir erst wieder nach Palma, dann zum Bahnhof, die Fahrtzeiten des Zuges sind auch nicht so gut und wir müssen heute auch noch die Koffer packen. Diesmal auch so, dass sie Flugzeugsicherheitsrelevant kompatibel sind. Ach, das ist lästig.
Nach einem köstlichen Frühstück spazieren wir etwas über die Promenade und halten Ausschau nach einem passenden Restaurant für den letzten Abend.
Zurück im Hotel packen wir und faulenzen den Rest des Tages jeder auf seine Art. Ich muss unbedingt ein paar Fotos von der Gartenanlage machen.
Unser Abendessen genehmigen wir uns in einem überraschend guten italienischen Restaurant. Salat ist zu wenig, eine Pizza zu viel – so wird es ein sehr guter Burger mit wenig Schnickschnack und lecker.
Heute ist auf der Schinkenstraße deutlich mehr los. Ein uns bekannter Norderneyer ist seit gestern auch hier; Facebook macht dieses Wissen möglich. Ihm ansichtig wurden wir nicht, wer weiß, wofür das gut ist. Dafür ist nochmals richtig aufgerüstet worden: Musik, Kostüme, Spaß – alle sind in Superstimmung.
Es ist schon verrückt, wie nah unser Hotel an diesem Ausnahmezustand liegt, und wie wenig wir davon mitbekommen, außer wenn wir es wollen. Ist eine feine Sache so.
Auf der Promenade in Höhe des Balneario 6 haben Sternenkundler ihre Teleskope aufgebaut und wir dürfen hindurchsehen. Es gibt scheinbar einen neu entdeckten Krater, der einen fast weißen Rand hat und somit gut auszumachen ist. Das ganze Procedere ist ein Testlauf, denn in 3 Monaten, am 12.08., soll man von genau dieser Stelle eine totale Mondfinsternis sehen können. So haben wir es zumindest verstanden.
Damit ist bewiesen, es ist doch nicht nur Ballermann, sondern auch Kultur und Wissenschaft vertreten!
Und mit dieser Erkenntnis endet der letzte Abend auf Mallorca.
Morgen müssen wir früh raus, 4:45h geht der Wecker. Dann heißt es Abschied nehmen und die Heimreise antreten – alles geht einmal vorbei. Aber das haben wir gehabt, und das ist gut so.
Man liest sich.











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